Driver's Seat

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Josef Clahsen
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Driver's Seat

PS, Drehmoment, Preis, alle Maße bis auf den letzten Millimeter, das lässt sich in der „Always-on-Gesellschaft“ überall erfahren. Auch mobil. Der Fahrersitz – Driver's Seat – ist deshalb das beste Medium, um ein neues Fahrzeug zu beurteilen. Denn unser Sitzfleisch spürt sofort und genau, wo’s zwickt. Getreu dem Motto „ich fahre, also bin ich“ tauchen hier nur Berichte über Autos auf, die ich persönlich bewegt und mit meinem Popo-Meter „gefühlt“ habe. Harte Fakten bleiben dabei oft außen vor. Dafür gibt es Einschätzungen, Bemerkungen und durchaus kritische Worte zu Dingen, die eben nicht so gut funktionieren oder über das Ziel hinaus schießen. Also, der Beifahrersitz ist noch frei. Bitte einsteigen ...

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Kernig grummelt der Fünfzylinder-Diesel im Volvo. Kernig auch der Abrollvorgang im Sport-Modus mit den optionalen 19-Zöllern. Volvo hat das Face nicht geliftet (das kommt erst noch), aber für 2013 schon mal alle Umweltregister gezogen. Start-Stopp Automatik, verbessertes Motor-Management und dadurch – incl. dem Volvo Paket DRIVe – niedrigere Verbrauchswerte. Und ja, es stimmt. Auf entspannter Tour mit schnellem Kupplungsfuß und häufigen Gangwechseln schafft der SUV Werte um 6,3 Liter. Ansonsten ist er mit 7 bis 8 Litern Verbrauch für den 1,8 Tonner zwar kein Umweltengel, aber doch knickriger als der Vorgänger. Der Dieselbumms der 400 Newtonmeter setzt ab 1.200 U/min ein und kommt bei 1.500 U/min richtig in Fahrt. Alles, was drunter ist, würgt den Motor schier ab. Größtes Defizit ist der Wendekreis, der eher an ein Schiff denn an einen SUV gemahnt. Enge Parkhäuser sind also ein Nono.

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